Ethereum Nutzer üben starke Kritik

Ethereum Nutzer üben starke Kritik


Auf der Plattform von Ethereum sind in der letzten Zeit einige Gelder verloren gegangen, worunter viele Nutzer zu leiden hatten.
Die Gemeinschaft von Ethereum spricht nun endlich über einen wichtigen Schritt, um die Rückerstattung dieser Gelder zu vereinfachen.

Der Ethereum Entwickler Yoichi Hirai trat am letzten Donnerstag, den 15.02.2018 von seiner Rolle als Leiter des Bereiches für Software-Änderung zurück. Nach diesem Abgang stürmten die Mitglieder der Ethereum-Community Github, mit der Ablehnung des kontroversen Vorschlags, über den er seinen Posten verlassen hatte.
Sehr viele verschiedene Kommentare zu dieser Problematik wurden von Nutzern bereits auf dem Blockchain-Netzwerk verfasst. Innerhalb der ersten 24 Stunden zählte die Plattform bereits 80 persönliche Meinungen. Die meisten Nutzer gaben an, dass sie dem „Ethereum Verbesserungsvorschlag 867 (kurz EIP) stark widersprechen“ oder diesen „nicht unterstützen“. Hiermit ist die Methode gemeint, die Verwendung von System Software-Upgrades zu standardisieren, um für die Rückerstattung der verlorenen Gelder zu sorgen. Fonds-Recovery ist aufgrund des fehlerhaften Codes ein bedenkliches Thema für die Plattform. Diese hatte zuvor die Entwicklung einer rivalisierenden Kryptowährung, welche sich Ethereum Classic nennt, angeführt.

Einige Nutzer beschreiben den Vorschlag als „Völlige Schande für die Gemeinschaft von Ethereum“. Diese heftigen Reaktionen, in denen sich sehr viele für die Unterstützung des Entwicklers ausgesprochen haben, stehen in starkem Kontrast zu der ersten Woche, welche sich sehr ruhig verhielt. Viele Nutzer, die anfangs schwiegen, melden sich nun zu Wort und kritisieren den Vorschlag zur Problemlösung. Kommentare wie „sehr schädlich“, „ein absoluter Witz“ oder „gruselig“ sind daher keine Seltenheit und sind oft in den Bemerkungen zu finden.
Der Entwickler, William Entriken, warnt vor möglichen Konsequenzen einer Normalisierung der Fonds-Erholungen in Kommentaren, welche die aktuelle Stimmung zeigen.
William Entriken hielt fest, dass die unbeabsichtigte Konsequenz ist, ein leicht verfügbares, gut dokumentiertes und standardisiertes Werkzeug wie dieses zur Verfügung zu haben.

Letzte Woche kam es zu einem Treffen der Entwickler, bei welchem die Empörung ebenso beobachtet werden konnte. Der Entwickler Vlad Zamfir sprach von der Notwendigkeit eines gemeinschaftlichen Feedbacks und Lösungsvorschlages. Er erklärte außerdem, dass EIP 867 eventuell viel zu wichtig sei, um den üblichen EIP-Prozess zu durchlaufen.
Der Status des Vorschlages verhielt sich auch hier sehr widersprüchlich. Anfangs wurde er als Problem bezeichnet, als er formell in die GitHub eingetragen wurde. Später wurde er „Pull-Anforderung“, eine formale Software, bei welcher der Code mit dem Live-Code der Plattform zusammengeführt wird, genannt.
Einer der drei Entwickler, welche den Vorschlag leiteten, war James Levy von Tap Trust. Er beendete die GitHub-Ausgabe mitten in der Nacht und löste dadurch weitere Verwirrung aus, wieso der EIP 867 nicht mehr aktiv ist.