Bitcoin Crash: der 5. in diesem Jahr!

Bitcoin Crash: der 5. in diesem Jahr!


Nachdem der Bitcoin in den vergangenen Wochen ein Rekordhoch nach dem anderen erreichte, wurden Krypto-Anleger am Donnerstag von einer scharfen Kurskorrektur überrascht. Innerhalb von 12 Stunden rutschte der Bitcoin Kurs um mehr als 20 Prozent nach unten. An den Future-Märkten löste der Fall einen automatischen Prozess aus, der den Handel mit Bitcoin Futures aussetzte. Der Bitcoin stabilisierte sich zunächst auf einem Niveau von ca. 14.000 Dollar, bevor der frühe asiatische Handel am Freitag ebenfalls mit hohen Kursverlusten startete. Der Kursrutsch hatte auch Auswirkungen auf andere Kryptowährungen. Wir geben einen Überblick über die Ereignisse und wie Experten diese Korrektur einschätzen.

Schlechte Nachrichten Grund für den Kursrutsch?

In den letzten Tagen wurde die Bitcoin-Community immer wieder von schlechten Nachrichten überrascht. Am Dienstag hatte die US-Börsenaufsicht SEC den Handel mit Aktien des Unternehmens The Crypto Company. Grund für die Schließung waren Zweifel über die Zuverlässigkeit des Unternehmens, das nach eigenen Angaben Technologien und Dienstleistungen im Zusammenhang mit Kryptowährungen anbietet. Der Handel wurde zunächst bis zum Handelsstart 2018 ausgesetzt.
Zur Wochenmitte musste eine wichtige Bitcoin Handelsplattform in Südkorea schließen, nachdem Hacker deren Server attackiert hatten. Bereits im April wurden bei Youbit durch einen Hack Kryptowährungen im Wert von circa 35 Milliarden US-Dollar (30 Milliarden Euro) entwendet. Die südkoreanischen Behörden ermitteln in dem Fall, der einmal mehr das Sicherheitsversprechen von Kryptowährungen in Zweifel zieht.
Auch andere Kryptowährungen gerieten zum Ende der Woche unter Druck. Die einzige größere Digitalwährungen, die leichte Gewinne verbuchen konnte war am Donnerstag Ripple, das die psychologisch wichtige 1-Dollar Marke übersprang.

Was bedeutet der Kursrutsch für die Zukunft von Kryptowährungen?

Bisher entwickeln sich alle bekannten Kryptowährungen im Schatten des Vorreiters Bitcoin. Immer wieder war in den vergangenen Monaten von einer Krypto-Blase die Rede, die bald platzen werde. Im Fokus stand dabei stets die atemberaubende Kursentwicklung des Bitcoin. Unterdessen sprechen Experten von einer lange notwendigen Korrektur, die keine langfristigen Auswirkungen haben werde. “Eine Korrektur, wie wir sie heute erleben ist kaum eine Überraschung.”, sagte zum Beispiel der Direktor der Hong Konger Kryptoplattform Octagon Strategy dem US-Nachrichtensender CNN. Auch steht weiter die Frage im Raum, ob andere Kryptowährungen auf der Basis der Blockchain sich in Zukunft unabhängig vom Bitcoin entwickeln können. Währungen wie Dash Coin oder Ethereum werden schon heute bevorzugt, weil sie mit deutlich effizienteren Transaktionsmechanismen besser als Zahlungsmittel geeignet sind, als das beim Bitcoin der Fall ist.

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