Regierungen arbeiten an eigenen Kryptowährungen

Regierungen arbeiten an eigenen Kryptowährungen


Kleine Spekulanten nutzen die Währung Bitcoin und Ethereum. Bisher haben Finanzinstitute und Notenbanken die Digitalwährungen gemieden. In Ländern wie in Schweden und in Japan könnte sich dies jedoch bald ändern. Dies liegt daran, dass Kryptowährungen seit Anfang 2017 eine wichtige Rolle im Finanzsektor spielen. Vor allem in schweren Zeiten investieren Anleger neben Gold und Silber auch in Bitcoin, sowie in andere Kryptowährungen, um keine finanziellen Verluste zu erleiden.

Der Erfolg der Bitcoin

Die Zahl der Menschen, die mit Bitcoin angeblich ein Vermögen verdient haben, lockt die Anleger dazu in Kryptowährungen zu investieren. Zudem bietet die virtuelle Währung Bitcoin und Ethereum eine gute Möglichkeit zum raschen Kapitaltransfer. Diese beiden Kryptowährungen haben sich umfassend am Markt etablisiert. In diesem Jahr ist Bitcoin bereits um 300 Prozent gestiegen. Der Ethereum-Kurs stieg dieses Jahr von acht auf stolze 320 Dollar.

Kryptowährungen sind für Regierungen interessant

Die Bevölkerung ist immer mehr an den digitalen Währungen interessiert. Mittlerweile planen über vierzig Prozent der Zentralbanken mit Blockchain-Technologien zu arbeiten und Kryptowährungen zu nutzen. Eine eigene Digitalwährung wie Bitcoin wäre in der Lage die Bevölkerung zufriedenzustellen. Die fortschrittliche Blockchain-Technologie gewährleistet, dass die Digitalwährungen sicher und rasch funktionieren. Da die Blockchain eine dezentrale Datenbank ist, ist sie relativ gut vor Betrügern geschützt. Einige Länder wie zum Beispiel China, sowie Russland, Schweden und auch Japan experimentieren an eigenen Kryptowährungen. Die Legalisierung bereits bestehender Währungen ist in Prozess. Alle Regierungen haben allerdings verschiedene Gründe für die Einführung der Kryptowährung.

Schweden – das Bargeld stirbt langsam aus

In Schweden ist sehr wenig Bargeld im Umlauf. Etwa achtzig Prozent der Bürger verwendet ausschließlich Kreditkarten. Banknoten werden zunehmend unbedeutender und betragen nur noch fünfzehn Prozent der Zahlungen. Aus diesem Grund ist die schwedische Reichsbank daran interessiert die digitale Krone einzuführen.

Japan – Antrieb für bargeldlose Geschäfte

In Japan werden Geldabwicklungen in etwa mit siebzig Prozent Bargeld durchgeführt. Trotzdem möchte die Zentralbank überwiegend mobile Zahlungsdienste und Kryptowährungen anbieten. Bereits im April 2017 war die Bitcoin Währung eine legale Zahlungsmethode in Japan. Nun ist der digitale J-Coin geplant, der noch vor den Olympischen Spielen im Jahre 2020 eingeführt werden soll. Diese digitale Währung soll die Bargeldabhängigkeit senken und die Gebühren für Karten einsparen.