Anstieg der Blockchain-Patente bestätigen Trend der neuer Technologie

Anstieg der Blockchain-Patente bestätigen Trend der neuer Technologie


Die aktuellen Zahlen aus den USA, bezüglich der Blockchain-Patente, zeigen eine starke Steigerung. Gegenüber dem Vorjahr sind die Patentanmeldungen für Kryptowährungen und Blockchain um fast das doppelte angestiegen.

Mit 390 Patentanträge – im 1. halben Jahr 2017 – zum Thema Blockchain, übersteigen sie bereits um 90 % die Anzahl der Anträge, gegenüber dem gleichen Zeitraum des vergangenen Jahres. Das US-Patentamt, US Patent and Trademark Office (USPTO), zeigt mit dem Vergleich zum letzten Jahr, in dem von Januar bis Juli lediglich 204 Anträge für Blockchain-Patente gestellt wurden, wie stark der Trend zu dieser Technologie ist. Noch gravierender wird der Hype erkennbar, wenn die Jahre vor 2016 zum Vergleich heran gezogen werden, denn 2012 wurden nur 70 Patentanträge gestellt, die sich mit Blockchain beschäftigten.

Patentanträge mit neuen Keywords

Diese aktuellen Zahlen zeigen das rege Interesse an der Blockchain-Technologie und beweisen durch den Anstieg der Patentanträge, einen Mega-Trend. Nicht nur Bitcoin und Blockchain sind die Schlüsselwörter der neuen Anträge, sondern auch Distributed Ledger oder Etherum werden auffällig oft als Keywords eingesetzt. Waren es vor 1-2 Jahren nur die Finanzsektoren, die für dieses Thema ansprechbar waren, sind es inzwischen fast alle Institutionen. Innovative Unternehmen entwickeln im Bereich Blockchain ebenso intensiv, wie staatliche Einrichtungen, die zu diesem Thema Forschergruppen bereitstellen. Mehr zu diesem Thema unter: https://www.btc-echo.de/swift-schliesst-smart-contract-versuche-erfolgreich-ab/.

BASF sucht mit „intelligenter Palette“ nach innovativen Lösungen

Dabei sind es vor allem die Großkonzerne, wie z. B. BASF – ein deutsches Unternehmen mit internationalem Ruf – die nach Möglichkeiten forschen, um diese Technologie in ihrem Unternehmen nutzen zu können. Das Chemieunternehmen gibt in der aktuellen Pressemitteilung bekannt, dass sie intensiv nach Lösungen suchen. Hierbei bedienen sie sich der Zusammenarbeit von Startup Unternehmen Quantos und der Firma Ahrma, aus den Niederlanden. Das Ziel ist eine „intelligente Palette“, die als Informationsquelle für Distributoren dienen soll, um den aktuellen Status und interessante Bewegungen abrufen zu können. Daten, wie neuester Status, Ladelast oder sonstige Vorkommnisse, wie Aufprall oder Sturz wären dadurch abrufbar. Die „intelligente Palette“ hat sich zum Ziel gesetzt, eine innovative Lösung zu finden, um unerwartete Beschädigungen zu erfassen. In der Erweiterung würde dies bedeuten, dass eine Minderung sowie Rückverfolgung möglich wäre.

Der Chemie-Gigant BASF geht davon aus, dass sie mit Blockcain mit einer Technologie arbeiten, die ihnen eine erweiterte Sicherheit für unverfälschte Daten bietet. Das unternehmen unterstreicht, dass die intelligente Palette die ideale Ergänzung zu Blockcain ist, um den Material- und Datenfluss – für die Zukunft – noch sicherer und transparenter zu machen.