EZB erforscht Technologien für digitale Währungen

EZB erforscht Technologien für digitale Währungen


Die Europäische Zentralbank startet mit der japanischen Notenbank gemeinsam ein neues Projekt. Es wird untersucht den Einsatz digitaler Verfahren, die mit der digitalen Währung Bitcoin zu tun hat. Dieses Forschungsprojekt wurde mit der Bank of Japan und dem EZB-Direktor Yves Mersch vereinbart.

Geschäfte ohne zentrale Stelle

Durch die Distributed Legder Technology kurz gesagt DLT soll die Marktinfrastruktur unter Beobachtung genommen werden. Diese Technologie erlaubt es, den digitalen Zahlungsverkehr zwischen den Geschäften und Nutzern aufzuzeichnen zu können, ohne dass dabei eine zentrale Stelle jede einzelne Finanztransaktion legitimieren muss. DLT funktioniert wie eine geteilte Datenbank, die ihr Kontobuch öffentlich führen.     

Neue Konkurrenz für Banken

Dieses neue virtuelle Bezahlungssystem wie etwa Bitcoin wird großes Zukunftspotential im Zahlungsverkehr zugesprochen, viele Experten sind derselben Meinung. Der Bitcoin könnte für die Banken eine neue Konkurrenz werden.

Aktuell ist diese Technologie noch nicht soweit, dass sie für den Massenbetrieb tauge, meinte Mersch. Aber die künftige Nutzung müsse noch erforscht werden. Einige Großbanken haben bereits diese Technologie für den Anleihenhandel getestet, die auf solchen Verfahren beruhen. Die Studie soll nächstes Jahr veröffentlicht werden. 

06.12.2016, Quelle