dApps: Ethereum gefragt wie nie, immer mehr Entwickler wechseln zum ETH-Netzwerk

dApps: Ethereum gefragt wie nie, immer mehr Entwickler wechseln zum ETH-Netzwerk


Ethereum ist neben Bitcoin u. a. eine Kryptowährung, die auf die Blockchaintechnik setzt. Spätestens seit dem Rekordhoch des Bitcoin dürfte allen klar geworden sein, welches Potential in Kryptowährungen und in der Blockchaintechik im speziellen steckt.
Trotz eines eher schrumpfenden Kryptomarktes ist es nicht verkehrt, mit einem gesunden Optimismus und einer gewissen Weitsicht auf die Zukunft von dezentralen Technologien zu blicken. Dies gilt besonders mit Blick auf die Entwicklungen in der jüngsten Vergangenheit. In den vergangenen Jahren hat sich ein immer größerer Trend zu dezentralen Anwendungen, die auf Ethereum basieren, entwickelt. Solche Anwendungen werden auch als dApps bezeichnet. Das derartige dApps meist auf Ethereum basieren, liegt wohl nicht zuletzt daran, dass die Entwicklungen um die Ethereumblockchain in Bezug auf dApps und Smart Contracts eine der aktivsten in den letzten Jahren waren. Ethereum wurde erst im Jahr 2015 ins Leben gerufen. Seither wuchs das Interesse an dieser Technologie stetig und hatte Ende 2017 den wohl höchsten Punkt erreicht.
Trotz des seit Ende 2017 immer mehr schrumpfender Marktkapitalisierung für Kryptowährungen, hat Ethereum eine „rosige“ Zukunft vor sich.

Zahl der dApps auf Ethereumbasis geht in die Tausende

Schätzungen zufolge liegt die Anzahl der Ethereum Apps bei über 2000 Stück. Diese Zahl dürfte sich in den nächsten Jahren noch deutlich erhöhen. Der Blockchain – Unternehmer ConsenSys schätzt, dass bereits mehr als 250.000 Entwickler zur Community der Ethereum – dApps gehören. Bereits im Oktober 2017 wurde die Entwicklungsumgebung, für Ethereum dApps, „Truffle“ mehr als 200.000 Mal heruntergeladen.
Die Browserextension, MetaMask, ermöglicht es Nutzern dApps zu testen. Diese Erweiterung verfügt bereits über eine Million Nutzer. Dies Zeigt, dass auch eine gewisse Nachfrage nach dApps in der Community besteht. Zum jetzigen Zeitpunkt hat sich die Anzahl der dApps, die seit Anfang 2017 registriert wurden, fast verdoppelt.

Bei aller Euphorie ist auch Vorsicht geboten

Allmählich machen sich in der Community für Kryptowährungen jedoch auch Stimmen breit, die bezweifeln, dass es wirklich derart viele dApps und Entwickler gibt. Unbestreitbar ist jedoch, dass dApps ein wohl nicht mehr zu stoppender Trend sind. Auch wenn es die meisten Apps die im Augenblick in Entwicklung sind, nie bis ganz nach oben in den AppStore-Listen schaffen werden, hat die Entwicklung dieser Apps jetzt erst begonnen, Fahrt aufzunehmen.