Litecoin Hard Fork – Litecoin Cash (LCC)

Litecoin Hard Fork – Litecoin Cash (LCC)


Litecoin wird am 18. Februar, also mit dem Block 137.222, geforkt werden. Es kommt zu einem soggenanten Hard Fork. Daraus entsteht eine neue Kroyptowährung, die sich Litecoin Cash, Abkürzung LCC, nennen wird. Sie wird SHA256-Mining unterstützen. Experten wie Charlie Lee und andere kritischere Personen sehen in dieser Währung aber lediglich einen Scam.

Die Neuerungen fürs Mining

Das Mining nach Bitcoins ist mittlerweile ein beliebtes Hobby und Nebenerwerb vieler Menschen geworden. Daher weist auch das Etherum mittlerweile schon zwei neue Kryptowährungen auf, die in Hard Forks resultieren. Nun ist auch Litecoin dran. Bereits am 3. Februar war via bitcointalk zu vernehmen, dass es bei dieser Kryptowährung zu einem Hard Form kommen soll, die in der neuen Währung Litecoin Cash ihr Resultat finden wird. Im Vergleich zur bisherigen Litecoin gibt es drei Unterschiede: der maximale Supply wird verzehnfacht, es können nun also 840 Millionen Münzen produziert werden. Der Algorithmus für das Mining wird nicht mehr mittels Scrypt umgesetzt, sondern verläuft nun unter SHA256. Außerdem wird die Difficulty des Mining nun fortlaufend angepasst, indem ein Dark Gravity Wave Algorithmus zum Einsatz kommen soll. Dies verspricht eine viel höhere Profitabilität beim Mining.

Die Reaktionen der ICO – Community

Charlie Lee warnt vor Litecoin Cash, denn er sieht darin einen Scam.
Es muss aber dazu gesagt werden, das die Entwickler von Litecoin Cash, nicht von den Nutzern erwarten, dass sie einen Private Key auf dubiosen Websites eintragen. Sie zeigen zudem detailliert auf, wie man einen sicheren Weg zum Claimen der neuen Litecoin Cash findet. Es bleibt dennoch etwas rätselhaft, warum die Entwickler ihre vollständigen Namen nicht verraten. Absolute Transparenz würde dem Projekt mehr an Seriosität verleihen und die Community würde mehr Vertrauen in die Sache setzen können. Sogar bei einem Interview verhüllten die Entwickler ihre wahre Identität.

Warum eine neue Hard Fork?

Man stellt sich die Frage, welche Gründe es für den Cash Split und die Entwicklung einer neuen Hard Fork gibt. Die Entwickler von Litecoin Cash geben an, dass es nur wenige Coins gibt, die unter SHA256 laufen und für Miner, die das Mining im Hausgebrauch betreiben gewinnbringend wären. Nun soll die Hardware SHA256, die vor allem von Bitcoin-Minern privat genutzt wurde, neu belebt werden. Es bleibt für die Zukunft abzuwarten, ob diese Begründungen ausreichen, um eine neue Coin zu generieren. Dann nämlich wird sich erst die Rentabilität dieses neuen Projektes erweisen.

Empfehlungen für den Umgang mit Litecoin Cash

Viele werden in den verschiedenen Bitcoin Forks eine Art frei verfügbares Geld sehen. Man muss jedoch für sich selbst verantworten, ob man diese neuen Coins claimen möchte. Es ist weniger ratsam Litecoins einfach auf dem Exchange ruhen zu lassen und darauf zu hoffen, dass der Funds anteilig für jeden ausbezahlt wird. Die Entwickler der Litecoin schlagen eine temporäre Lagerung in der Wallet vor. Diese Wallet sollte aber nicht die Hauptwallet sein. Damit soll erreicht werden, dass man unterschiedliche Private Keys für die Litecoin und auch für Litecoin Cash besitzt.