Globale Regulierungen im Krypto-Bereich

Globale Regulierungen im Krypto-Bereich


Kryptowährungen sind bereits seit einigen Jahren dabei sich als neue virtuelle Währung zu etablieren und als offizielles Zahlungsmittel anerkannt zu werden. Sie sind mittlerweile sogar Börsentauglich geworden. Doch einer solchen Entwicklung, folgt auf kurz oder lang auch die notwendigen Regulierungen. Diese greifen nun global um sich. Besonders aktuell sind es dabei Staaten wie Dubai, Thailand und Namibia, die ins Auge fallen.

Thailand und die Kryptowährung

In Thailand sorgt sich die Finanzmarktaufsicht SEC Thailand um die Kryptowährungen und ihren Markt. Doch viele Steuerungsinstrumente hat sie noch nicht entwickelt. In ihrer jüngsten Stellungnahme weist die SEC Thailand jedoch darauf hin, dass einige Token der Kryptowährungen offiziell unter die landesspezifische Definition von Wertpapieren fallen und nach den dort bestehenden Regelungen zu regulieren sind. Ebenso erkennt die SEC Thailand das Gefahrenpotential im Bereich des Verkaufs von Token, an besonders unerfahrene Investoren, die neu auf dem Markt sind. Es sind moderate Regelungs- und Regulierungsversuche. Denn grundsätzlich vertraut die SEC Thailand auf das Potential der Kryptowährung und sich daraus ergebende Tech Start-Ups. Hier orientiert sie sich an bereits etablierte Regelungsversuche aus Kanada.

Namibia. Strikt und unter Vorbehalt.

Auch Namibia beobachtet die Entwicklung der Kryptowährung weltweit; nicht aber auf ihrem eigenen Markt. Hier ist das Handeln, Verkaufen und Nutzen von BitCoins und anderen digitalen Währungen nämlich strengstens untersagt. Das Verbot gilt es auch nicht in der nächsten Zeit zu lockern. Hinsichtlich potentieller Gefahren, die von digitalen Währungen für die namibische Zentralbank ausgehen, habe man sich aber distanzieren können. Dennoch kommt Namibia zu dem Entschluss, dass aufgrund des Exchange Control Act 1996 Kryptowährungen für den namibischen Finanzmarkt nicht zugelassen werden können. Möchte man innerhalb des Landes also mit Kryptowährungen zahlen, so werden sie offiziell als Fremdwährung gehandelt.

Stabilität in Dubai

Auch in Dubai war es Zeit für die Finanzaufsicht des Emirats sich mit der Kryptowährung und ihrer staatlichen Regulierung auseinanderzusetzen. Hierbei nimmt die Finanzaufsicht eine moderate Position ein. Generell warnt sie vor zu großen Investitionen in diesem Finanzsektor. Denn effektive Regulierungsinstrumente wurden bislang noch nicht etabliert. Die Risiken seien bislang nur begrenzt identifizierbar und daher gelten Investitionen im Bereich der Kryptowährungen grundsätzlich als Risiko. Vorhaben zu weiteren Regulierungsmaßnahmen lässt die Finanzbehörde aus Dubai allerdings nicht verlauten.