Nigeria knackt Marke von 100.000 Bitcoin Akzeptanzstellen

Nigeria knackt Marke von 100.000 Bitcoin Akzeptanzstellen


Dass der Bitcoin in westlichen Ländern boomt, ist bekannt. Doch auch in Entwicklungsländern wird nun eine stark steigende Tendenz deutlich.

Ein großer Teil der Bevölkerung Nigerias ist wie auch in vielen anderen Teilen Afrikas, von sogenannten Remissen, Geldsendungen von Familienmitgliedern oder Freunden aus dem Ausland abhängig. Die schlechten ökonomischen und humanitären Bedingungen führen dazu, dass Teile von Familien in andere verheißungsvollere Länder auswandern, um damit den Rest ihrer Familie ernähren zu können.

Für die Überweisungen sind die Betroffenen von Services wie WesternUnion oder MoneyGram abhängig. Familienmitglieder im Heimatland können dabei direkt und einfach, übertragenes Geld in den entsprechenden Filialen des Dienstleisters abholen. Dies führt jedoch in fast allen Fällen zu erheblichen Kosten. Moderne Nutzer profitieren dabei nun von der neuen Technologie des Bitcoin, bei der ähnliche Transaktionen um einen Bruchteil der Kosten durchgeführt werden können. Zusätzlich sind diese Transaktionen Ortsunabhängig und da auch die öffentliche Akzeptanz durch die bekannten Vorteile extrem steigt, gewinnt auch die Verwendung im Alltag immer stärker an Bedeutung.

Nigeria, Ein Vorreiter in Sachen Bitcoin Akzeptanz

Global hat der Bitcoin durch die mittlerweile verrufenen „Multi Level Marketing“ Systeme und die Verwendung im Schwarzmarkt des Internets (Darknet) für Negativ-Schlagzeilen gesorgt. Der einschlägige Ruf ist in Nigeria, sowie überall sonst auf unserem Planeten jedoch dem, eines demokratischen-, weltweit anerkannten-, sicheren-, und praktischen Zahlungsmittels gewichen. So wird der Bitcoin auch durch die nicht vorhandene Besteuerung nun gerade in Entwicklungsländer stark gehypt. In einem aktuellen Bericht verkündet das Nachrichtenmagazin NewsBtc, dass in Nigeria kürzlich die 100.000 Akzeptanzstelle für Bitcoin eröffnet wurde. Einheimische erzählen, dass die neue Internet Währung in ihrer Heimat bereits weit verbreitet sei. Weitere Entwicklungen in diese Richtung sind in naher Zukunft zu erwarten.

Quelle: JP Buntinx